Diesen Winter holst du dir ein Saunafass für Zuhause? Das solltest du beachten!
Wer sich im Spätsommer für ein Saunafass entschieden hat, steht jetzt vor der eigentlich spannenderen Frage. Reicht die Zeit noch, um vor dem Winter tatsächlich saunieren zu können? Die kurze Antwort lautet ja, allerdings nur, wenn die Bestellung in den nächsten Wochen rausgeht. Zwischen Auftrag, Fertigung, Lieferung, Fundament und Aufbau vergehen mehrere Wochen, teilweise auch zwei bis drei Monate. Wer das unterschätzt, steht an Heiligabend vor einem leeren Gartenplatz statt vor einem warmen Fass. Dieser Artikel zeigt, welcher Zeitplan realistisch ist, welche Schritte parallel laufen können und worauf es ankommt, damit dein Saunafass noch in diesem Jahr in Betrieb geht.
Warum September und Oktober über den Zeitplan fürs Saunafass entscheiden
In und um Altötting bleibt der Boden meist bis weit in den November hinein offen und trocken genug für Erdarbeiten. Genau dieses Zeitfenster brauchst du für das Fundament, denn ein Saunafass wiegt schon leer mehrere hundert Kilogramm und darf nicht auf aufgeweichtem oder gefrorenem Untergrund stehen. Wer erst im Dezember bestellt, hat oft keine Möglichkeit mehr, das Fundament vorzubereiten, weil der Boden dann gefroren oder durchnässt ist. Hinzu kommt, dass sich die Auftragsbücher der Hersteller im Herbst schnell füllen, weil viele Kunden ähnlich denken und kurz vor dem Winter noch bestellen wollen. Wer im September oder Anfang Oktober bestellt, hat dagegen genug Puffer für Fertigung, Lieferung und Aufbau, bevor die ersten wirklich kalten Nächte kommen.
Ein Saunafass wird in aller Regel nicht ab Lager verkauft, sondern für dich gefertigt, denn Holzart, Ofen, Tür und Ausstattung lassen sich individuell zusammenstellen. Je nach Hersteller und Modell liegt die reine Fertigungs- und Lieferzeit zwischen vier und acht Wochen, bei stark nachgefragten oder aufwändig konfigurierten Fässern auch bei zehn bis zwölf Wochen. Hinzu kommt die Zeit für den fachgerechten Aufbau vor Ort. Wer also noch vor dem ersten Advent ein fertiges Saunafass im Garten stehen haben will, sollte spätestens Mitte Oktober bestellen, besser sogar früher.
Nicht jedes Fass ist gleich schnell fertig. Größere Modelle und Sonderwünsche bei Fenstern, Farbe oder Veranda brauchen mehr Fertigungszeit als ein Standardfass in gängiger Größe. Auch die Ofenwahl spielt eine Rolle. Elektroöfen sind in der Regel schneller lieferbar als Holzöfen samt Schornsteinsystem, weil hier zusätzliche Bauteile verbaut werden müssen. Und dann ist da noch die Auslastung des Herstellers selbst. Im Herbst steigt die Nachfrage nach Gartensaunen spürbar an, weil viele Kaufinteressierte genau jetzt an den Winter denken. Wer flexibel bei der Ausstattung bleibt und früh bestellt, bekommt in der Regel den saubersten Zeitplan.
Diese Schritte brauchen zusätzlich Zeit, bevor das Fass steht
Das Fundament vorbereiten
Ein Saunafass braucht kein massives Betonfundament, aber einen tragfähigen, ebenen und gut entwässerten Untergrund. In der Praxis bewährt sich ein verdichtetes Schotter- oder Splittbett, auf das Terrassenplatten kommen, oder Punktfundamente unter den Auflagewiegen des Fasses. Diese Arbeiten lassen sich schon erledigen, während das Fass noch gefertigt wird, solange der Boden dafür noch offen und frostfrei ist. So verschwendest du keinen einzigen Tag der Lieferzeit.
Anschluss für den Ofen klären
Ein Elektroofen mit sechs bis acht Kilowatt braucht in den meisten Fällen einen Starkstromanschluss mit 400 Volt. Ist dieser Anschluss noch nicht vorhanden, muss ein Elektriker ran, und auch Elektrobetriebe sind im Herbst gut gebucht. Beim Holzofen kommt zusätzlich der Schornsteinfeger ins Spiel, der die Anlage vor der ersten Nutzung abnehmen muss. Beides gehört früh in die Wege geleitet, damit es am Ende nicht zum Nadelöhr wird.
Aufbau als Bausatz oder mit Montage
Wird das Saunafass als Bausatz geliefert, dauert der Aufbau je nach handwerklichem Geschick und Modellgröße meist ein bis zwei Wochenenden. Wer sich das nicht zutraut oder schlicht keine Zeit dafür hat, kann den fachgerechten Aufbau direkt mit beauftragen. Das nimmt Druck aus dem Projekt und sorgt dafür, dass am Ende alles dicht und sicher steht, bevor es draußen ungemütlich wird.
Der Zeitplan für alle, die noch in diesem Jahr saunieren wollen
Realistisch sieht ein Zeitplan für alle, die ihr Saunafass noch vor dem Winter nutzen wollen, ungefähr so aus.
September, Bestellung aufgeben und gleichzeitig das Fundament vorbereiten. Ende September bis Oktober, Fertigung und Lieferung des Fasses abwarten, parallel Elektriker oder Schornsteinfeger organisieren. November, Aufbau des Fasses und Anschluss des Ofens. Ende November bis Anfang Dezember, erster Saunagang bei den ersten wirklich kalten Tagen.
Das ist kein Naturgesetz, sondern ein Anhaltspunkt. Wer jetzt Anfang September plant, hat sogar noch etwas Luft. Wer erst im November mit der Planung beginnt, sollte sich eher auf einen Start im Frühjahr einstellen oder gezielt nach kurzfristig verfügbaren Modellen fragen.
Was tun, wenn es doch knapp wird?
Nicht jedes Jahr läuft nach Plan, und manchmal verzögert sich die Lieferung trotz guter Planung. Das ist kein Beinbruch. Ein bereits vorbereitetes Fundament wartet geduldig auf das Fass, und ein Saunafass ohne Ofen lässt sich zur Not auch erst im neuen Jahr final beheizen, sobald Elektriker oder Schornsteinfeger Zeit haben. Wichtig ist vor allem, dass die Basis steht, also Fundament und Bestellung. Der Rest lässt sich meist noch nachziehen.
Fazit
Wer sein Saunafass noch vor dem Winter genießen will, muss vor allem eins richtig timen, nämlich den Start. Zwischen Bestellung, Fertigung, Fundament, Anschluss und Aufbau vergehen schnell acht bis zwölf Wochen, und im Herbst füllen sich sowohl die Auftragsbücher der Hersteller als auch die Termine von Elektrikern und Schornsteinfegern. Wer jetzt bestellt und parallel das Fundament vorbereitet, hat gute Chancen, noch in diesem Jahr den ersten Aufguss zu genießen. Bei Fragen zum passenden Modell, zur Ofenwahl oder zum fachgerechten Aufbau beraten wir dich gerne in unserer Ausstellung in Altötting oder im persönlichen Gespräch.

