Projekt-Insights: Parkett auf Trockenestrich — Schritt für Schritt zum langlebigen Echtholzboden

Wer sich für einen neuen Parkettboden entscheidet, steht oft vor der Frage: Welcher Untergrund ist die beste Basis für ein langlebiges, hochwertiges Ergebnis? Trockenestrichplatten sind hier eine beliebte Wahl – und das aus gutem Grund. Sie sind in der Anschaffung günstiger als herkömmlicher Zement- oder Fließestrich, lassen sich schnell verlegen und bieten eine solide Grundlage für viele Bodenbeläge. Doch gerade, wenn ein Echtholzboden wie Parkett vollflächig verklebt werden soll, ist Präzision gefragt. Denn kleine Fehler im Untergrund können später zu großen Problemen führen. Wir zeigen, wie die Neuverlegung eines Parkettbodens auf Trockenestrich fachgerecht gelingt – und worauf es wirklich ankommt.

 

 

Trockenestrich: Die clevere Alternative – aber nicht ohne Tücken

Trockenestrichplatten punkten mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis und einer schnellen Verarbeitung. Sie sind leicht, flexibel einsetzbar und ermöglichen eine zügige Weiterbearbeitung. Doch ihre Oberfläche ist oft nicht so ebenmäßig wie die von Zementestrich. Kleine Unebenheiten, Ausbrüche oder überstehende Schraubenköpfe sind keine Seltenheit. Wer hier einfach drauflos klebt, riskiert, dass das Klebebett reißt, der Parkettboden sich aufstellt oder unschöne Fugen entstehen. Die Folge: Der Boden sieht nicht nur unsauber aus, sondern verliert auch an Stabilität und Langlebigkeit. Deshalb gilt: Eine sorgfältige Untergrundvorbereitung ist das A und O.

 

 

Untergrundvorbereitung: Der Schlüssel zum Erfolg

Bevor der erste Tropfen Kleber auf den Trockenestrich kommt, muss die Basis stimmen. Zunächst wird die gesamte Fläche gründlich geschliffen. So werden Unebenheiten beseitigt und die Oberfläche für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet. Anschließend folgt eine intensive Reinigung – Staub und Schmutz haben auf dem Untergrund nichts verloren, denn sie könnten die Haftung der späteren Schichten beeinträchtigen.

Jetzt kommt die Grundierung ins Spiel. Sie sorgt dafür, dass der Untergrund die nachfolgenden Materialien optimal aufnimmt und eine stabile Verbindung entsteht. Ohne Grundierung drohen Haftungsprobleme, die sich später kaum noch beheben lassen. Nach dem Trocknen der Grundierung wird ein Füllspachtel aufgetragen, in den ein Armierungsgewebe eingearbeitet wird. Dieses Gewebe verstärkt die Spachtelmasse und verhindert, dass sich später Risse bilden. Nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit folgt eine Schicht selbstnivellierende Ausgleichsmasse. Sie gleicht letzte Unebenheiten aus und schafft eine absolut plane, aufnahmefähige Oberfläche – die perfekte Basis für die Verklebung des Parkettbodens.

 

 

 

Trockenestrichplatten sind in der Neuanschaffung günstiger als Zement- oder Fließestrich. Die Verarbeitung ist schneller, Trocknungszeiten entfallen.
Jedoch ergeben sich in einer Sanierung Probleme wenn man einen Echtholzboden verkleben möchte. Aufgrund unebener Stellen, Ausbrüche in der Oberfläche, eventueller Schraubenüberstände lässt sich nicht ohne Weiteres ein Klebeauftrag aufbringen. Das Klebebett könnte reissen, der Parkettboden könnte sich aufstellen, offene Fugen könnten sich bilden. Dementsprechend bedarf es einer anständigen Unterbodenvorbereitung. Hierzu wird der Trockenestrich gründlich geschliffen und gesäubert. Eine geeignete Grundierung ist immer von Nöten. Mit einem Füllspachtel wird ein Armierungsgewebe eingearbeitet. Nach vorgeschriebener Trocknungszeit für nochmal eine selbstnivellierende Ausgleichsmasse aufgebracht damit die Oberfläche plan und aufnahmefähig die Verklebung des Parkettbodens ist.

 

 

Hochwertiger Parkettboden: Lindura Nussbaum Breitdiele als Highlight

In unserem Beispiel wurde ein besonders robuster Lindura-Holzboden der Firma MeisterWerke verarbeitet. Die Wahl fiel auf eine Nussbaum Breitdiele im Format 3200 x 270 mm – ein echtes Statement für jeden Raum. Die geschwärzte Fuge setzt elegante Akzente, während die naturgeölte Oberfläche die natürliche Schönheit des Holzes betont und gleichzeitig für eine angenehme Haptik sorgt. Lindura-Böden sind bekannt für ihre hohe Strapazierfähigkeit und eignen sich ideal für stark beanspruchte Wohnbereiche. Durch die vollflächige Verklebung auf dem optimal vorbereiteten Trockenestrich entsteht ein Boden, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch in Sachen Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit Maßstäbe setzt.

 

 

Warum sich die Investition in die richtige Vorbereitung lohnt

Viele Bauherren und Renovierer unterschätzen den Aufwand, der in einer fachgerechten Untergrundvorbereitung steckt. Doch gerade hier entscheidet sich, wie lange und wie schön der neue Parkettboden später bleibt. Wer an dieser Stelle spart oder unsauber arbeitet, riskiert teure Nachbesserungen und einen Boden, der schon nach kurzer Zeit seine besten Tage hinter sich hat. Ein sauber vorbereiteter Trockenestrich, kombiniert mit hochwertigen Materialien und einer professionellen Verarbeitung, ist die beste Versicherung für ein dauerhaft perfektes Ergebnis.

 

 

Ihr Projekt, unser Know-how: Persönliche Beratung und Service vom Profi

Sie planen die Neuverlegung eines Parkettbodens auf Trockenestrich und möchten auf Nummer sicher gehen? Dann setzen Sie auf unsere Erfahrung und unser handwerkliches Können. Wir beraten Sie persönlich, finden gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung für Ihr Projekt und begleiten Sie von der Auswahl des passenden Bodens bis zur fachgerechten Verlegung. Profitieren Sie von unserem Rundum-Service und lassen Sie sich von der Qualität und Langlebigkeit unserer Arbeit überzeugen.

 

 

Jetzt unverbindlich beraten lassen – wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Mit dem richtigen Know-how, hochwertigen Materialien und einer sorgfältigen Ausführung wird Ihr neuer Parkettboden auf Trockenestrich zum echten Highlight. Vertrauen Sie auf unsere Expertise – für ein Ergebnis, das begeistert und bleibt. Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich beraten, denn wenn’s gut werden muss, dann zum Stengel!